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	<title>CDL Kreisverband Erzgebirge</title>
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	<description>Christdemokraten für das Leben</description>
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		<title>Zehntausende bei „Marsch für das Leben“</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: jungefreiheit.de WASHINGTON. Am Montag haben in Washington, DC zehntausende Menschen gegen Abtreibungen demonstriert. Laut der Organisatoren war der 39. „March for Life“ einer der größten Proteste des gesamten Jahres in der amerikanischen Hauptstadt. Vor allem Politiker der Republikaner unterstützten die Demonstration. Parlamentssprecher John Boehner sagte, er habe seine die lebensbejahende Einstellung niemals als Marke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.jungefreiheit.de" class="liexternal">jungefreiheit.de</a></p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2012/01/mfdl.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2012/01/mfdl.jpg" alt="Teilnehmer der Demo forderten Abtreibungsfirmen wie Planned Parenthood die Mittel zu streichen Foto: Barbara Curtis" width="250" height="179" class="size-full wp-image-305 colorbox-304" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmer der Demo forderten Abtreibungsfirmen wie Planned Parenthood die Mittel zu streichen Foto: Barbara Curtis</p></div>
<p>WASHINGTON. Am Montag haben in Washington, DC zehntausende Menschen gegen Abtreibungen demonstriert. Laut der Organisatoren war der 39. „March for Life“ einer der größten Proteste des gesamten Jahres in der amerikanischen Hauptstadt. Vor allem Politiker der Republikaner unterstützten die Demonstration.</p>
<p>Parlamentssprecher John Boehner sagte, er habe seine die lebensbejahende Einstellung niemals als Marke oder politische Position angesehen, sondern als persönliche Standortbestimmung. Der Kongressabgeordnete Chris Smith bezeichnete die „Pro-Life“-Gruppen als die „größte Menschenrechtsbewegung der Welt“.</p>
<p>Seit 1973 wird der „Marsch für das Leben“ alljährlich durchgeführt. Auslöser und Anlaß der Demonstration war die Gerichtsentscheidung im Fall der alleinerziehenden Mutter Norma McCorvey, der unter dem Namen „Roe v Wade“ bekannt wurde. Sie konnte erwirken, daß die texanischen Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch als gegen das Recht auf Privatsphäre verstoßend beurteilt wurden. Somit wurde Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Lebensfähigkeit eines Fötus legalisiert. (CvM) </p>
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		<title>„Babyklappen“ retten Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Hannover/Braunschweig (idea) – Sogenannte „Babyklappen“, in denen verzweifelte Mütter ihr Neugeborenes anonym ablegen können, sind in die Kritik geraten. Die eigentliche Zielgruppe, etwa Prostituierte oder Drogenabhängige, werde nicht erreicht, bemängelt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (München), über die Medien berichten. Außerdem sei der Verbleib von jedem fünften der 973 Kinder, die bisher in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption alignleft" style="width: 465px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2012/01/babyklappe_dresden_tk_12_455.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2012/01/babyklappe_dresden_tk_12_455.jpg" alt="Foto: idea/kairospress" width="455" height="228" class="size-full wp-image-302 colorbox-301" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: idea/kairospress</p></div>
<p>Hannover/Braunschweig <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Sogenannte „Babyklappen“, in denen verzweifelte Mütter ihr Neugeborenes anonym ablegen können, sind in die Kritik geraten. Die eigentliche Zielgruppe, etwa Prostituierte oder Drogenabhängige, werde nicht erreicht, bemängelt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (München), über die Medien berichten. Außerdem sei der Verbleib von jedem fünften der 973 Kinder, die bisher in Babyklappen abgelegt wurden, unklar. Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Christiane Woopen (Köln), erneuerte die schon 2009 erhobene Forderung des Gremiums, Babyklappen zu schließen. Langjährige Betreiber solcher Einrichtungen weisen dieses Ansinnen entschieden zurück.</p>
<p>Vor zehn Jahren wurde beispielsweise auf Initiative der damaligen hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann das „Netzwerk Mirjam“ ins Leben gerufen, das ein „Babykörbchen“ in Hannover unterhält. Zuletzt wurde dort am 23. Dezember ein wenige Tage altes Mädchen abgelegt. Insgesamt waren es neun Neugeborene. Vier Mütter haben ihre Kinder später wieder aufgenommen; fünf Kinder wachsen bei Adoptivfamilien auf. Im Jahr 2008 war ein Säugling tot vor dem Babykörbchen aufgefunden worden, weil der Mechanismus der Klappe nicht funktioniert hatte. Acht Wochen haben die Eltern Zeit, sich zu melden, bevor das Kind zur Adoption freigegeben wird. Heute nennt sich das Netzwerk für Schwangere „Notruf Mirjam“. Dazu gehören ein kostenloses und rund um die Uhr besetztes Notruftelefon (0800-6050040) sowie Beratungs-, Wohn- und Ausbildungsangebote. Das Angebot wird vom Landesverein für Innere Mission getragen.</p>
<p><strong>„Ein Babykörbchen ist besser als kein Babykörbchen“</strong></p>
<p>Dessen Geschäftsführer, Pastor Heino Masemann (Hannover), weist die Kritik an Babyklappen zurück. Jedes Leben zähle; daher gebe es keinen Grund, diese Einrichtungen abzuschaffen, sagte er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Masemann: „Ein Babykörbchen ist besser als kein Babykörbchen.“ Auch könne seine Einrichtung über den Verbleib jedes Kindes Auskunft erteilen. Auch werde die Zielgruppe erreicht. Masemann führt das Beispiel einer 20-jährigen bulgarischen Prostituierten an, die ihr viertes Kind erwarte; die übrigen drei seien in Bulgarien bei den Eltern der Mutter. Ihr jüngstes Kind werde in eine Adoptionsfamilie vermittelt.</p>
<p><strong>Jede Mutter, die ihr Kind abgibt, will ihm eine Zukunft geben</strong></p>
<p>Masemann warnt davor, Mütter, die ihr Kind abgeben, als verantwortungslos abzustempeln: „Jede Mutter, die ihr Kind anonym ablegt, sagt damit, dass sie dem Kind eine Zukunft geben will.“ Freilich könne ein Babykörbchen nur „Erste Hilfe“ leisten. Es sei ein Glied in einer Kette von Hilfsangeboten. Dazu gehörten beim Notruf Mirjam eine kostenlose und anonyme Telefonberatung, die auf ganz Niedersachsen ausgeweitet werden solle, sowie Unterkünfte, Babyausstattungen bis hin zu Bildungsangeboten und Adoptionsvermittlung.</p>
<p><strong>„Letzter Ausweg“ ist besser als der Tod</strong></p>
<p>Ähnlich äußert sich der Direktor des Evangelischen Marienstifts in Braunschweig, Burkhard Budde. Seit dort im Jahr 2001 ein Babykörbchen eingerichtet wurde, konnten vier Kinder gerettet werden. Für Budde gibt es keinen einsichtigen Grund, die Einrichtung zu schließen. Der „letzte Ausweg“ sei immer noch besser, als ein Kind auszusetzen oder zu töten, teilte er idea mit. Verzweifelte Frauen, die trotz Beratungs- und Hilfsangeboten keinen anderen Ausweg sähen, sollten weder strafrechtlich verfolgt, noch moralisch verurteilt werden. Budde nimmt auch zu der vom Ethikrat angeführten Problematik Stellung, dass anonyme Geburten das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft verletzen. Für Budde hat das Recht auf Leben Vorrang – „auch deshalb, weil nur der Lebende das Recht auf Kenntnis der Herkunft einfordern kann“. </p>
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		<title>Embryonenschutz Ade!</title>
		<link>http://cdl-erzgebirge.de/2011-12/embryonenschutz-ade/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CDL]]></category>
		<category><![CDATA[Löhr]]></category>
		<category><![CDATA[PID]]></category>
		<category><![CDATA[Präimplantationsdiagnostik]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: cdl-online.de Das PID-Zulassungsgesetz (PräimpG) tritt am 8. Dezember in Kraft, obwohl Verordnung und lizensierte Zentren noch nicht bestehen. Damit wird der bisherige Embryonenschutz in Deutschland ausgehebelt. Die Bundesvorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, erklärt in einer Stellungnahme: „Der Embryonenschutz in Deutschland besteht jetzt eigentlich nur noch auf dem Papier. Denn morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.cdl-online.de/" class="liexternal">cdl-online.de</a></p>
<p><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/12/logo_cdl2.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/12/logo_cdl2.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-298 colorbox-296" /></a></p>
<p>Das PID-Zulassungsgesetz (PräimpG) tritt am 8. Dezember in Kraft,  obwohl Verordnung und lizensierte Zentren noch nicht bestehen. Damit wird der bisherige Embryonenschutz in Deutschland ausgehebelt.</p>
<p><strong>Die Bundesvorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild  Löhr, erklärt in einer Stellungnahme:</strong></p>
<p>„Der Embryonenschutz in Deutschland besteht jetzt eigentlich nur noch auf dem Papier. Denn morgen tritt das vom Bundespräsidenten Wulff, Kanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Bahr unterzeichnete neue Gesetz zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik in Kraft,  nachdem auch seitens der Vertretungen  der Bundesländer keinerlei Einspruch erfolgt ist. </p>
<p>Obwohl in den Bundestagsdebatten die Zulassung der PID zur angeblich wichtigsten ethischen Frage dieser Legislaturperiode erklärt wurde, wird die PID nun merkwürdig still und unkommentiert von zahlreichen Seiten im Tagesgeschäft Wirklichkeit. Dies ist umso erstaunlicher,  als es hier um eine zentrale Frage der Menschenwürde und des Grundrechts auf Leben handelt und zudem wesentliche Bestandteile der konkreten Umsetzung  nach wie vor völlig ungeklärt und höchst problematisch sind. Insbesondere betrifft dies  die Grenzen der Zulassung der Selektion, und die ebenfalls  notwendige Verordnung sowie die noch nicht bestehenden lizensierten Zentren und Ethikkommissionen. Dennoch sind überraschenderweise bereits die ersten“ PID- geprüften“  Schwangerschaften gemeldet und in den Laborzentren üben Ärzte schon in der Praxis die Durchführung der PID. Zukünftig überlässt es der Gesetzgeber neu gebildeten, interdisziplinären Ethikkommissionen, nach welchen Kriterien sie den  anfragenden Eltern eine PID im Einzelfall genehmigen oder ablehnen. Obwohl es hier um das Grundrecht auf Leben geht, wissen derzeit auch die behandelnden Gynäkologen nicht, wann sie zukünftig einer Patientin PID anbieten dürfen und wann nicht.</p>
<p>Bewusst wollte der Gesetzgeber auf einen diskriminierenden Katalog von Krankheitsindikatoren verzichten, nimmt  damit aber jetzt Beliebigkeit, ja sogar Willkür in den Ethikkommissionen in Kauf. Welches Leben wird zukünftig als noch lebenswürdig eingestuft und welches nicht mehr? Angesichts des aktuellen, brisanten Urteils des Europäischen Gerichtshofes am 18. Oktober wurde dagegen auf EU-Ebene erfreulicherweise klargestellt, dass bereits am Beginn der Existenz jeder Embryo über Menschenwürde verfügt, die zu achten ist. So schreibt es bisher auch das deutsche Embryonenschutzgesetz vor, das nun durch die Regelungen des PID-Gesetzes generell unterlaufen wird. Ob dies vor dem Europäischen Gerichtshof Bestand hat, wird allerdings zu prüfen sein. Denn sehr schnell werden jetzt in den bundesweit zahlreichen Reproduktionskliniken professionelle und kommerzielle Strukturen entwickelt, die zusätzlich zur ohnehin erlaubten Spätabtreibung dazu beitragen, das nur noch möglichst gesunden Kindern das Recht auf Leben zugestanden wird. Immer offener tritt dann zu Tage, daß  die Anwendung der PID nicht etwa Ausdruck von Mitleid und Mündigkeit ist, sondern die wachsende Erbarmungslosigkeit und Intoleranz gegenüben Ungeboren, die Krankheitsrisiken tragen. Wenn jetzt eine junge Mutter die Geburtsklinik mit einem (schwer-)behinderten Kind verlässt, wird sie noch häufiger als bisher diskriminierend gefragt werden, ob so ein Kind denn nicht zu verhindern gewesen wäre.&#8221;</p>
<p>Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5.000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete sowie Kommunalpolitiker</p>
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		<title>Großbritannien: Geburten an `Christi Geburt` verhindern</title>
		<link>http://cdl-erzgebirge.de/2011-12/grossbritannien-geburten-an-christi-geburt-verhindern/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de London (idea) – Weihnachten ist das Fest von Christi Geburt – doch in Großbritannien sollen spätere Geburten während der Festtage verhindert werden. Um unerwünschte Schwangerschaften zu vermeiden, erhalten dort Frauen kostenlose Rationen der „Pille danach“. Die Schwangeren-Beratungsorganisation BPAS begründet das Medienberichten zufolge damit, dass sich im Januar regelmäßig mehr Frauen mit einer ungewollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_295" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/12/bpas.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/12/bpas.jpg" alt="Die Beratungsorganisation BPAS stellt „Vorratspackung der „Pille danach“ zur Verfügung." width="175" height="131" class="size-full wp-image-295 colorbox-294" /></a><p class="wp-caption-text">Die Beratungsorganisation BPAS stellt „Vorratspackung der „Pille danach“ zur Verfügung.</p></div>London <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – Weihnachten ist das Fest von Christi Geburt – doch in Großbritannien sollen spätere Geburten während der Festtage verhindert werden. Um unerwünschte Schwangerschaften zu vermeiden, erhalten dort Frauen kostenlose Rationen der „Pille danach“.</p>
<p>Die Schwangeren-Beratungsorganisation BPAS begründet das Medienberichten zufolge damit, dass sich im Januar regelmäßig mehr Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft melden als zu jeder anderen Jahreszeit. Ursache seien vermutlich die vielen Feiern zu Weihnachten und Silvester, bei denen reichlich Alkohol fließe und Hemmschwellen sänken. Weil viele Apotheken an den Feiertagen schließen, kämen Frauen nur schwer an Abtreibungspillen. Über die Beratungsorganisation können sich Frauen die „Pille danach“ nach einer 15-minütigen Telefonberatung kostenlos besorgen. Zur Vorratspackung gehören auch Kondome und Ratgeberliteratur. Die „Pille danach“ kann bis zu 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Sie verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Befürworter betrachten sie als eine Art nachträgliches Verhütungsmittel; hingegen weisen Lebensrechtler auf die frühabtreibende Wirkung hin. In Deutschland ist die Pille verschreibungspflichtig. </p>
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		<title>Lippischer Kirchenleiter: Abtreibungszahl erschreckend hoch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 18:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Detmold (idea) – „Die gegenwärtig erschreckend hohe Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen darf uns nicht ruhen lassen.“ Das sagte der Leiter der Lippischen Landeskirche, Landessuperintendent Martin Dutzmann (Detmold), am 21. November in seinem Rechenschaftsbericht vor der Landessynode. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 110.431 Schwangerschaftsabbrüche dem Statistischen Bundesamt (Wiesbaden) gemeldet worden. Lebensrechtler gehen davon aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<div id="attachment_293" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/11/md.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/11/md.jpg" alt="Der Leiter der Lippischen Landeskirche, Landessuperintendent Martin Dutzmann sagt, Gemeinden sollen Eltern in Not beistehen. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-293 colorbox-292" /></a><p class="wp-caption-text">Der Leiter der Lippischen Landeskirche, Landessuperintendent Martin Dutzmann sagt, Gemeinden sollen Eltern in Not beistehen. Foto: PR</p></div>
<p>Detmold <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – „Die gegenwärtig erschreckend hohe Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen darf uns nicht ruhen lassen.“ Das sagte der Leiter der Lippischen Landeskirche, Landessuperintendent Martin Dutzmann (Detmold), am 21. November in seinem Rechenschaftsbericht vor der Landessynode.</p>
<p>Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 110.431 Schwangerschaftsabbrüche dem Statistischen Bundesamt (Wiesbaden) gemeldet worden. Lebensrechtler gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl bei etwa 200.000 liegt. Angesichts der vorgeburtlichen Tötung behinderter Kinder fragte Dutzmann: „Sagt die Kirche deutlich genug, dass jeder Mensch ein Geschöpf Gottes ist – auch der Mensch, der mit einer Behinderung lebt?“ Gemeinden seien gefordert, den Eltern beizustehen, die ihre Kinder unter widrigen Umständen großziehen. Dazu gehöre auch, „für Alleinerziehende eine Kultur des Willkommens“ zu schaffen, so Dutzmann gegenüber idea. Unterstützung sollen die Gemeinden dabei vom Evangelischen Beratungszentrum und der Evangelischen Familienbildung erhalten. Die Synode beschloss, die beiden Einrichtungen vom Lippischen Diakonischen Werk in die Landeskirche zu überführen. <a href="http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/lippischer-kirchenleiter-abtreibungszahl-erschreckend-hoch-1.html" class="liexternal">(Weiterlesen auf idea.de)</a></p>
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		<title>Ungeborene Kinder bis kurz vor der Geburt töten?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Hannover (idea) – An einem Diakoniekrankenhaus in Hannover werden in zunehmendem Maße Spätabtreibungen vorgenommen. Das hat bei einem Teil der Beschäftigten Unmut ausgelöst. Auch unter dem Führungspersonal der Diakonischen Dienste Hannover (DDH) ist eine Kontroverse entstanden. Die Zahl der Abbrüche nach der 12. Schwangerschaftswoche in der Frauenklinik der DDH ist von 21 im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_289" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/11/mb.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/11/mb.jpg" alt="Der Leiter des Diakoniewerks „Kirchröder Turm“, Baptistenpastor Michael Borkowski. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-289 colorbox-288" /></a><p class="wp-caption-text">Der Leiter des Diakoniewerks „Kirchröder Turm“, Baptistenpastor Michael Borkowski. Foto: PR</p></div>Hannover <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">(idea)</a> – An einem Diakoniekrankenhaus in Hannover werden in zunehmendem Maße Spätabtreibungen vorgenommen. Das hat bei einem Teil der Beschäftigten Unmut ausgelöst.</p>
<p>Auch unter dem Führungspersonal der Diakonischen Dienste Hannover (DDH) ist eine Kontroverse entstanden. Die Zahl der Abbrüche nach der 12. Schwangerschaftswoche in der Frauenklinik der DDH ist von 21 im Jahr 2009 auf 45 im vorigen Jahr gestiegen. Solche Eingriffe können bis kurz vor der Geburt vorgenommen werden, wenn schwere genetische Defekte des ungeborenen Kindes vorliegen oder starke Behinderungen zu erwarten sind. Wie die Lokalpresse berichtet, spricht sich der Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Ralf Schild, für eine Beibehaltung der Praxis aus. Der Katholik erklärte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, es widerspreche dem diakonischen Auftrag, betroffene Eltern abzuweisen. Vielmehr müsse man sie kompetent und ergebnisoffen beraten sowie im Fall einer medizinischen Indikation die Abtreibungen auch durchführen. In die Entscheidung würden Fachkollegen sowie ein Ethikkomitee einbezogen. Bislang habe sich noch kein betroffenes Elternpaar gegen einen Abbruch entschieden. Auch an einem ungeborenen Kind mit Trisomie 21 (Down Syndrom) würde er eine Abtreibung vollziehen. Neun von zehn Elternpaaren entschieden sich heute gegen ein Kind mit diesem Gendefekt.</p>
<p><strong>Behindertenhilfe gegen Spätabtreibungen</strong></p>
<p>Die Behindertenhilfe des Annastifts „Leben und Lernen“ setzt sich hingegen dafür ein, dass Menschen mit solchen Behinderungen ein gleichberechtigtes Leben führen können. Der Leiter der Behindertenhilfe, Ulrich Spielmann, hält Spätabtreibungen für unvereinbar mit dem Leitbild der Diakonischen Dienste. Sie seien vielmehr eine „schwer erträgliche Hypothek“. Ein Verzicht würde seiner Ansicht nach die Glaubwürdigkeit untermauern – sowohl bei den Mitarbeitern wie auch bei den Behinderten. Ein Teil des Klinikpersonals fühlt sich durch die Spätabtreibungen in seelische Nöte gebracht. In evangelischen Krankenhäusern sind solche Eingriffe die absolute Ausnahme. Im Jahr 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt insgesamt 2.579 Spätabbrüche gemeldet.</p>
<p><strong>Diakonieleiter: Nein zur Spätabtreibung lebensfähiger Kinder</strong></p>
<p>Der Leiter des Diakoniewerks „Kirchröder Turm“, Baptistenpastor Michael Borkowski (Hannover), erklärte auf Anfrage von idea, nach seinem Verständnis werbe Diakonie für die Qualität des Lebens auch mit Behinderung und für die Bereicherung einer Gesellschaft durch behinderte Menschen. Sie biete gleichzeitig einen Schutzraum für jeden Menschen in jeder denkbaren Lebenslage. In einer Ausnahmesituation befänden sich sowohl die betroffenen Eltern wie auch der ungeborene Mensch mit einer diagnostizierten schweren Behinderung. Der dadurch entstehende Konflikt sei weder gegen die betroffenen Eltern noch gegen den betroffenen ungeborenen Menschen zu lösen. Im Zweifel werde sich eine Diakonie, die sich am Menschenbild des Evangeliums orientiere, für das Lebensrecht des ungeborenen Menschen mit Behinderung aussprechen. Das bedeute ein klares Nein zur Spätabtreibung lebensfähiger, behinderter Kinder. Doch dürften die Betroffenen nicht allein gelassen werden. Die Diakonie werde deshalb alle Arten der Unterstützung für betroffene Familien in der Schwangerschaft, in und nach der Geburt und in der weiteren Begleitung zur Verfügung stellen. Die Beratung von Müttern, die eine Spätabtreibung vorgenommen haben, zeige, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu rechnen sei. Diese Folgen für das weitere Leben dürften nicht verschwiegen werden. Das Diakoniewerk Kirchröder Turm ist der diakonische Arm der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) in Hannover.</p>
<p><strong>„Tag der Ethik“ in der Diakonie</strong></p>
<p>Bei einem „Tag der Ethik“ wollen die Diakonischen Dienste Hannover am 16. November über das „Dilemma“ von Spätabtreibungen in der Diakonie diskutieren lassen. Dabei sollen Befürworter und Gegner zu Wort kommen. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister begrüßt das Vorhaben. Er sehe mit Respekt und großer Aufmerksamkeit, wie sich die diakonischen Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter dem Konflikt stellen und um ethische Fragen ringen. Ein spektakulärer Fall hatte sich 1997 in den Städtischen Kliniken Oldenburg ereignet. Ein Junge sollte aufgrund einer Trisomie 21 Diagnose in der 25. Schwangerschaftswoche abgetrieben werden, doch der Eingriff misslang. Neun Stunden lang musste der Säugling ohne medizinische Versorgung um sein Überleben ringen. Der heute 14-jährige „Tim“ lebt in einer Pflegefamilie. </p>
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		<title>Europäischer Gerichtshof bestätigt jedem menschlichen Embryo Menschenwürde und untersagt Patentierung von Stammzellen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PRESSEMITTEILUNG „Ein guter Tag für Europa!“, so kommentiert die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, das eindeutige Urteil des EuGH zur Patentierung embryonaler Stammzellen. &#8220;Der Europäische Gerichtshof hat heute der gewinnorientierten Verwertung menschlicher Embryonen einen deutlichen Riegel vorgeschoben. Der Gerichtshof rückt damit den Menschen, sein uneingeschränktes Lebensrecht und den Schutz jedes menschlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_285" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/10/ml.jpeg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/10/ml.jpeg" alt="Mechthild Löhr CDL-Bundesvorsitzende" width="244" height="195" class="size-full wp-image-285 colorbox-284" /></a><p class="wp-caption-text">Mechthild Löhr CDL-Bundesvorsitzende</p></div><strong>PRESSEMITTEILUNG</strong></p>
<p>„Ein guter Tag für Europa!“, so kommentiert die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, das eindeutige Urteil des EuGH zur Patentierung embryonaler Stammzellen.</p>
<p>&#8220;Der Europäische Gerichtshof hat heute der gewinnorientierten Verwertung menschlicher Embryonen einen deutlichen Riegel vorgeschoben. Der Gerichtshof rückt damit den Menschen, sein uneingeschränktes Lebensrecht und den Schutz jedes menschlichen Embryos wieder in den Mittelpunkt der Rechtsprechung. Er hält fest, dass es sich bei befruchteten Eizellen rechtlich unzweifelhaft um menschliche und  schützenswerte Embryonen handelt und daher Patente auf embryonale Stammzellen in Europa nicht erteilt werden dürfen.</p>
<p>Damit bestätigen die Luxemburger Richter in erfreulicher Weise auch das in jüngster Zeit von Politikern und Forschern vermehrt angegriffene, vorbildliche deutsche Embryonenschutzgesetz. Zuletzt war in der kontroversen Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID)  im Bundestag bestritten worden, dass auch ein Embryo menschlichen Status besitze. Alle Politiker und Forscher, die dieses wertorientierte Embryonenschutzgesetz am liebsten „entsorgen“  und den Embryo auch in Deutschland als rechtlos definieren würden, sollten jetzt einmal aufmerksam das Urteil des höchsten Europäischen Gerichtes  lesen und ihren Irrweg erkennen. Wir erwarten jetzt nicht nur von Stammzellforschern wie Oliver Brüstle, daß sie ihre Forschung mit allem Respekt vor dem Recht auf Leben jedes Menschen auch im frühesten Stadium betreiben, sondern wir erwarten auch, dass die Forschungspolitiker dieses Urteil bei der künftigen Vergabe von Forschungsgeldern beachten.</p>
<p>Die Interessen von Wissenschaft und Industrie dürfen nicht über die Menschenwürde gestellt werden. Einer „Ethik des Heiles“ die auf der Züchtung und Zerstörung von Embryonen basiert, wurde hiermit eine klare Absage erteilt. Embryonen sind keine Verfügungsmasse für Interessen Dritter. Zudem wurde in den  letzten Jahren immer deutlicher, dass dagegen die adulte Stammzellforschung Forschung, Medizin und Wirtschaft ethisch unbedenkliche und medizinisch erfolgreichere Möglichkeiten anbietet.&#8221;</p>
<p><em>Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5.000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete sowie Kommunalpolitiker.</em></p>
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		<title>UN-Bericht fordert vollständige Freigabe der Abtreibung weltweit</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 06:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: kultur-und-medien-online.blogspot.com Ein Bericht des UN-Menschenrechtsrat (A/66/254: Right of everyone to the enjoyment of the highest attainable standard of physical and mental health) fordert ungehinderten Zugang zu Abtreibungen und eine komplette Abschaffung jeglicher legaler Restriktionen. Die sei notwendig und das Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmung der Frau zu gewährleisten. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon übergab das Papier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://kultur-und-medien-online.blogspot.com">kultur-und-medien-online.blogspot.com<br />
</a><br />
<div id="attachment_282" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/un.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/un.jpg" alt="Flaggen vor dem UNO-Gebäude - Foto: Rainer Sturm/pixelio.de" width="150" height="113" class="size-full wp-image-282 colorbox-281" /></a><p class="wp-caption-text">Flaggen vor dem UNO-Gebäude - Foto: Rainer Sturm/pixelio.de</p></div>Ein Bericht des UN-Menschenrechtsrat (A/66/254: Right of everyone to the enjoyment of the highest attainable standard of physical and mental health) fordert ungehinderten Zugang zu Abtreibungen und eine komplette Abschaffung jeglicher legaler Restriktionen. Die sei notwendig und das Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmung der Frau zu gewährleisten. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon übergab das Papier der Generalversammlung ohne ein Wort des Protestes oder der Ablehnung zu äußern.</p>
<p>In erstaunlicher Offenheit fordert der Berichterstatter, Anand Grover (Indien), sämtliche Hindernisse zu Abtreibungen zu beenden, denn solche wären eine Verletzung des sog. „Rechts der Frau auf Gesundheit“. Abgesehen davon, dass ein solches Recht nicht existiert – maximal kann es ein Recht auf medizinische Leistungen geben – wird das „Recht auf Leben“ des ungeborenen Kindes völlig ignoriert. Kann das Recht auf Leben eines Menschen durch das angebliche „Recht auf Gesundheit“ eines anderen aufgehoben werden?</p>
<p>Selbst wenn man sich auf die Existenz eines „Rechts auf Gesundheit“ einlässt“, ist nicht einsichtig, wieso eine Frau freien Zugang zu einer Abtreibung besitzen soll, um ihre Gesundheit nicht in Gefahr zu bringen. Eigentlich sollte der Berichterstatter Anand Grover fordern, sämtliche Hindernisse zu einer medizinisch hochwertigen Geburt zu beseitigen, damit die Mütter risikolos, hygienisch und sorglos ihr Kind bekommen können.</p>
<p>Der Bericht nennt zunächst das „Recht auf Gesundheit“ als Argument für den ungehinderten Zugang zu Abtreibungen. Weil dies offensichtlich aufgrund der obigen Gründe zu schwach ist, führt der Bericht später das „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ an. Nur ein völlig freier Zugang zu Abtreibungen gewährleiste die Selbstbestimmung. Das ist natürlich Unfug, denn in wie vielen Ländern werden Frauen dem gezwungen, schwanger zu werden? Fast überall auf der Welt kann die Frau schlichtweg auf Geschlechtsverkehr verzichten und somit eine Schwangerschaft verhindern. Diese evidente Tatsache wird aber generell ignoriert, obwohl sich die Selbstbestimmung einer Person gerade hier ausdrückt.</p>
<p>Über das „Selbstbestimmungsrecht“ des ungeborenen Kindes schweigt natürlich der Bericht.</p>
<p>Über den Umweg sogenannter Gesundheitsrechte die Liberalisierung der Abtreibung zu fordern, ist keine völlig neue Masche der Vereinten Nationen und mancher ihrer Organe. Seit der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo im Jahr 1994 versucht die Abtreibungs-Lobby die Abtreibung als Teil der sog. „Sexual- und Reproduktionsrechte“ zu definieren. Die Begründung ist: Ist die Abtreibung verboten oder wird der Zugang zu ihr erschwert, wird die Gesundheit der Frau in Gefahr gebracht, denn sie muss gegebenenfalls illegale, heimliche, unsichere, Abtreibungen vornehmen lassen.</p>
<p>Diesen Weg, um die Abtreibung zu liberalisieren, wird vor allem in Afrika versucht – glücklicherweise kaum mit Erfolg. Im Maputo Protokoll von 2003 wird ausdrücklich die Legalisierung der Abtreibung in den afrikanischen Staaten gefordert.</p>
<p>Der neue Bericht des UN-Menschenrechtsrates ist nun ein neuer Versuch, dieser Strategie neue Dynamik zu geben. Es ist notwendig, dass sich die Lebensrechtler weltweit für ihr Scheitern einsetzen.</p>
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		<title>Rekordbeteiligung beim „Marsch für das Leben“</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Berlin (idea) – Begleitet von Protesten feministischer und linksradikaler Gruppen haben Abtreibungsgegner am 17. September einen „Marsch für das Leben“ in Berlin veranstaltet. Nach Angaben der Polizei zogen etwa 2.100 Personen schweigend vom Bundeskanzleramt am Deutschen Bundestag vorbei zur St. Hedwigs-Kathedrale, wo sie einen ökumenischen Gottesdienst feierten. Es war die bisher am besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de" class="liexternal">idea.de</a></p>
<p><div id="attachment_280" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/marsch_2010_photo_022.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/marsch_2010_photo_022.jpg" alt="Rückblick: Marsch für das Leben 2010 - Foto: David Vogt" width="250" height="374" class="size-full wp-image-280 colorbox-277" /></a><p class="wp-caption-text">Rückblick: Marsch für das Leben 2010 - Foto: David Vogt</p></div><strong>Berlin (idea) – Begleitet von Protesten feministischer und linksradikaler Gruppen haben Abtreibungsgegner am 17. September einen „Marsch für das Leben“ in Berlin veranstaltet. Nach Angaben der Polizei zogen etwa 2.100 Personen schweigend vom Bundeskanzleramt am Deutschen Bundestag vorbei zur St. Hedwigs-Kathedrale, wo sie einen ökumenischen Gottesdienst feierten. Es war die bisher am besten besuchte Demonstration der Lebensrechtler. Im Vorjahr hatten 1.800 Demonstranten teilgenommen. Die Lebensrechtler führten weiße Kreuze mit sich.</strong></p>
<p>Sie drückten damit ihre Trauer darüber aus, dass in Deutschland werktäglich rund 1.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht, dem 15 Organisationen angehören. Etwa 200 Gegendemonstranten störten mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Kundgebung der Lebensrechtler. Sie verhöhnten die Christen mit Parolen wie „Nie wieder Jesus“ und „Warum seid Ihr Christen so hässlich?“</p>
<p><strong>Jährlich 2,9 Millionen Abtreibungen in Europa</strong></p>
<p>In der vollbesetzten St. Hedwigs-Kathedrale beklagte Weihbischof Wolfgang Weider (Berlin), dass es in Europa jährlich 2,9 Millionen Abtreibungen gebe – so viel wie die Städte Hamburg und München zusammen an Einwohnern haben. Europa könne nicht Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern kritisieren und zugleich vor dieser entsetzlichen Realität die Augen verschließen, so Weider. Der evangelische Pfarrer Philipp Prinz von Preußen (Berlin) forderte in seiner Predigt dazu auf, dem Gebot der Nächstenliebe auch gegenüber den Ungeborenen zu folgen. Wenn ein Kind Probleme bereite, müsse man das Problem beseitigen, nicht das Kind.</p>
<p><strong>Hilfe zum Leben statt Tötung finanzieren</strong></p>
<p>Der Bundesverband Lebensrecht forderte in einer „Berliner Erklärung“ den Staat auf, „das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder“ und die Finanzierung von Abtreibungen zu beenden. In Deutschland würden die Kosten für 90 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten. Mit dem Geld sollte der Staat stattdessen Schwangere und Familien unterstützen. Außerdem solle der Staat zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnstik (PID) zurückkehren. Die Einführung weiterer genetischer Tests müsse verhindert werden, „damit der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen Einhalt geboten wird“.</p>
<p><strong>Nur ein Grußwort der evangelischen Kirche</strong></p>
<p>Führende Vertreter der CDU hatten dem Veranstalter des Marsches schriftliche Grußworte geschickt und sich für das Engagement der Lebensrechtler bedankt, unter ihnen Staatsministerin Prof. Maria Böhmer, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe. Hinter die Demonstration stellten sich auch die Junge Union und die Senioren-Union der CDU. Von katholischer Seite äußerten ihre Unterstützung: der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg im Breisgau), Kardinal Joachim Meisner (Köln), Erzbischof Rainer Woelki (Berlin) sowie Bischof Gerhard Ludwig Müller (Regensburg). Als einziger Vertreter einer evangelischen Landeskirche schickte der Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit ein Grußwort.</p>
<p><strong>„Den Stummen Schrei der Getöteten hörbar machen“</strong></p>
<p>Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart) erklärte gegenüber idea, das Recht auf Leben sei das Wichtigste aller Grundrechte. Er würde sich wünschen, dass sich mindestens ebenso viele Pfarrer für den Lebensschutz Ungeborener einsetzen wie in Stuttgart gegen den Neubau des Hauptbahnhofes. Laut dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), soll der „Marsch für das Leben“ den „stummen Schrei der Getöteten hörbar machen“. Deutschland müsse wissen, dass man sich mit der Kultur des Todes nicht abfinde. Er sei überzeugt davon, dass in den kommenden Jahren die Notwendigkeit des Lebensschutzes von der Gesellschaft stärker erkannt werde, so Lohmann. </p>
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		<title>Kreuze gegen Abtreibungen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: jungefreiheit.de Von Christian Dorn Für Sonnabend ruft der Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL) in Berlin zum „Marsch für das Leben“ auf. Im vergangenen Jahr demonstrierten rund 1.800 Lebensrechtler und die Veranstalter erhoffen sich wieder eine rege Teilnahme, wenn es unter der Losung „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ darum geht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.jungefreiheit.de" class="liexternal">jungefreiheit.de</a></p>
<p><div id="attachment_276" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/abtreibung.jpg" class="liimagelink"><img src="http://cdl-erzgebirge.de/files/2011/09/abtreibung.jpg" alt="Marsch für das Leben (2010): „Für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ Foto: Marsch für das Leben/David Vogt" width="250" height="167" class="size-full wp-image-276 colorbox-275" /></a><p class="wp-caption-text">Marsch für das Leben (2010): „Für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ Foto: Marsch für das Leben/David Vogt</p></div><em>Von Christian Dorn</em></p>
<p>Für Sonnabend ruft der Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL) in Berlin zum „Marsch für das Leben“ auf. Im vergangenen Jahr demonstrierten rund <a href="http://www.jf-archiv.de/archiv10/201039092419.htm" class="liexternal">1.800 Lebensrechtler</a> und die Veranstalter erhoffen sich wieder eine rege Teilnahme, wenn es unter der Losung „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ darum geht, für das ungeborene Leben einzutreten. Wie in den vergangenen Jahren werden auch diesmal weiße Kreuze getragen, die symbolisch an die Dunkelziffer der Abtreibungen erinnern.</p>
<p>Offiziellen Angaben zufolge beläuft sich diese Zahl auf weltweit 125.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Tag. „Das sind mehr als 45 Millionen Tötungen im Jahr“, sagte der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann. In Deutschland zählte das Statistische Bundesamt im vergangenen Jahr 110.431 Abtreibungen. Da aber nicht alle gemeldet werden, so Lohmann, „müssen wir leider von einer viel größeren Zahl ausgehen“. Nur etwa zweieinhalb Prozent der in Deutschland vorgenommenen Abtreibungen erfolgen nach medizinischer oder kriminologischer Indikation. Der „Rest“, also rund 97,5 Prozent, sind Resultat der Beratungsregelung.</p>
<p><strong>Abtreibungen werden vom Steuerzahler getragen</strong></p>
<p>Nach dieser ist der Schwangerschaftsabbruch zwar weiterhin rechtswidrig, bleibt aber straffrei. Trotzdem werden die Kosten von etwa 90 Prozent aller nach dieser Beratungsregelung vorgenommenen Abtreibungen vom Steuerzahler getragen.  „Wir fordern seit Jahren, daß die Tötung ungeborener Menschen nicht von den Krankenkassen bezahlt wird. Denn Schwangerschaft ist ebensowenig eine Krankheit wie ein im Mutterleib wachsendes Kind. Es ist eine Schande, daß die Abtreibung irgendwie von allen bezahlt wird“, sagte Lohmann der JUNGEN FREIHEIT.</p>
<p>Dies ist auch ein Grund dafür, daß der Demonstrationszug diesmal um 13 Uhr vor dem Kanzleramt startet. Da die „Botschaft vom Ja zum Leben“ in die Mitte der Gesellschaft und der Politik gehöre, beginnen die Veranstalter da, „wo unser politisches Zentrum ist“. Denn „dort muß die Nachricht von der Unantastbarkeit und Heiligkeit des Lebens immer wieder ankommen“.</p>
<p>Wie in den vergangenen Jahren haben unter dem Motto „What the Fuck“ Linksextremisten dazu aufgerufen, den „Marsch für das Leben“ zu stoppen. In der Vergangenheit kam es regelmäßig zu Übergriffen auf Demonstrationsteilnehmer.</p>
<p><a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57e90942d32.0.html" class="liexternal">&gt; „Flagge Zeigen“ – Interview mit Prinz Philip Kiril von Preußen </a></p>
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